Conjugated Estrogens
Conjugated Estrogens
- In unserer Apotheke können Sie „conjugated estrogens“ ohne Rezept kaufen; in vielen Ländern sind sie zwar verschreibungspflichtig (z. B. USA, EU, Kanada, Australien), in einigen Apotheken und Märkten ist aber ein rezeptfreier Erwerb möglich – Verfügbarkeit und Packungsgrößen variieren je nach Land.
- „Conjugated estrogens“ werden zur Behandlung von menopausalen Symptomen (Hitzewallungen, vaginale Atrophie), bei Hypoöstrogenismus (z. B. vorzeitige Ovarialinsuffizienz) und zur Prävention postmenopausaler Osteoporose eingesetzt; Wirkmechanismus: Gemisch natürlicher/semisynthetischer Östrogene, das an Östrogenrezeptoren bindet, Genexpression moduliert und fehlendes endogenes Östrogen ersetzt, wodurch vasomotorische Symptome gelindert und trophische Effekte am Vaginalgewebe erzielt werden.
- Übliche Dosen: für vasomotorische Symptome 0,3–0,625 mg einmal täglich (Anfang), Erhaltungsdosen so niedrig wie möglich bis zu 1,25–2,5 mg; vaginale Creme 0,5–2 g (entspricht ca. 0,3–1,25 mg Äquivalent) täglich für 21 Tage, dann ggf. intermittierend; bei Ovarialinsuffizienz 0,3–1,25 mg täglich; Osteoporoseprophylaxe meist 0,3 mg täglich.
- Gabeformen: orale Tabletten (häufig 0,3; 0,625; 0,9; 1,25; 2,5 mg), vaginale Creme (0,625 mg/g in 27–28 g Tuben), selten Injektionen; Kombinationspräparate mit Gestagenen sind ebenfalls verfügbar.
- Wirkeintritt: erste Effekte können innerhalb weniger Tage auftreten; spürbare Besserung von Hitzewallungen meist innerhalb 1–2 Wochen, maximale klinische Wirkung oft nach 4–8 Wochen; lokale vaginale Verbesserungen oft innerhalb 1–2 Wochen.
- Dauer der Wirkung: tägliche Einnahme notwendig für anhaltende Wirkung; klinische Effekte werden bei kontinuierlicher Behandlung aufrechterhalten, nach Absetzen kehren Beschwerden häufig innerhalb von Wochen zurück.
- Alkoholwarnung: kein absolutes Verbot, jedoch sollte Alkohol nur in Maßen konsumiert werden; übermäßiger Alkoholkonsum kann Leberfunktion und kardio-vaskuläre Risiken verschlechtern und Nebenwirkungen verstärken – bei Lebererkrankung oder erhöhtem Thromboserisiko Alkoholkonsum vermeiden und Arzt/Apotheker konsultieren.
- Die häufigste Nebenwirkung ist Brustspannen/-schmerzen; weitere häufige Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Blähungen und Zwischenblutungen; ernstere Risiken umfassen erhöhtes Thrombose- und Schlaganfallrisiko.
- Möchten Sie „conjugated estrogens“ ohne Rezept ausprobieren?
Grundlegende Informationen Zu Konjugierten Estrogenen
- INN (Internationaler Freiname): Konjugierte Estrogene (conjugated estrogens), auch bezeichnet als "conjugated equine estrogens" (CEE) wegen der Gewinnung aus dem Urin trächtiger Stuten.
- Markennamen In Deutschland: In Deutschland ist Premarin® als importiertes Präparat verfügbar; andere Marken sind selten.
- ATC‑Code: G03CA57 (ATC G03CA: "Natürliche und semisynthetische Östrogene, ohne Kombinationen"; Nummer 57 bezeichnet konjugierte Estrogene).
- Formen & Dosierungen: Oral (Tabletten 0,3 mg; 0,625 mg; 0,9 mg; 1,25 mg; 2,5 mg) und vaginal (Creme 0,625 mg/g in 27–28 g Tuben).
- Hersteller In Deutschland: Hauptsächlich Pfizer (Premarin® als Originalprodukt); generische und regionale Lieferanten existieren global, in Deutschland ist Premarin® aber meist ein Importprodukt.
- Registrierungsstatus In Deutschland: Premarin® ist in vielen Ländern zugelassen und in Deutschland als importiertes Präparat verfügbar; aktuelle nationale Einträge in den Registern sollten geprüft werden.
- OTC / Rx Einstufung: Rezeptpflichtig (Rx); in den geprüften Quellen nicht als OTC gelistet.
Kritische Warnhinweise & Einschränkungen
Wer sorgt sich um das Thromboserisiko oder hat bereits eine Krebserkrankung, fragt sich: Ist diese Therapie sicher für mich?
Konjugierte Estrogene sind verschreibungspflichtig und haben mehrere absolute Kontraindikationen, die vor Behandlungsbeginn ausgeschlossen werden müssen.
Zu den absoluten Kontraindikationen gehören bekannte oder vermutete hormonabhängige Tumoren, aktives venöses Thromboembolien‑Geschehen, schwere Lebererkrankungen sowie Schwangerschaft und Stillzeit.
Bei älteren oder multimorbiden Patientinnen, etwa mit kardiovaskulären Erkrankungen, schwerem Diabetes oder Vorhofflimmern, ist das Thromboserisiko erhöht.
Der Behandlungsbeginn sollte immer mit der niedrigsten wirksamen Dosis erfolgen und unter engmaschiger Kontrolle durch Hausarzt, Gynäkologin/Gynäkologen und Apothekerin/Apotheker stehen.
Empfohlen wird eine sorgfältige Dokumentation der Nutzen‑Risiko‑Aufklärung; bei Abrechnung über GKV oder PKV ist eine schriftliche Einwilligung sinnvoll.
- Checkliste Für Kontraindikationen:
- Bekannte oder vermutete hormonabhängige Tumoren (z. B. Brustkrebs).
- Aktive oder kürzliche venöse Thromboembolien (TVT, Lungenembolie).
- Schwere Lebererkrankungen oder cholestatische Erkrankungen.
- Ungeklärte vaginale Blutungen.
- Schwangerschaft und Stillzeit.
- Risikofaktoren (Bullet‑Liste):
- Alter ≥ 60 Jahre oder fortgeschrittenes Alter mit Komorbiditäten.
- Schwerer Diabetes mellitus oder schlechter kardiovaskulärer Status.
- Vorhofflimmern oder bekannte Herzrhythmusstörungen.
- Adipositas, Rauchen, familiäre Thromboseanamnese.
Auswirkungen Auf Alltägliche Aktivitäten (Autofahren, Alkoholkonsum)
Viele Patientinnen fragen: Beeinträchtigt die Therapie meinen Alltag?
Kurzfristig können Nebenwirkungen wie Schwindel, Müdigkeit oder selten Sehstörungen auftreten, die das Autofahren und die Bedienung von Maschinen beeinflussen können.
Bei Auftreten solcher Symptome ist vom Führen von Fahrzeugen und dem Umgang mit gefährlichen Maschinen abzuraten, bis die Beschwerden abgeklungen sind.
Alkoholkonsum kann den Blutdruck und thrombotische Risiken ungünstig beeinflussen, weshalb mäßiger Alkoholkonsum empfohlen wird.
Bei ernsthaften Symptomen, etwa Brustschmerzen, intensiven Kopfschmerzen oder neurologischen Ausfällen, ist umgehend ärztliche Abklärung erforderlich.
FAQ – „Darf Ich Nach Der Einnahme Auto Fahren?“
Kurzantwort: In der Regel ja, solange keine Schwindel‑ oder Sehstörungen bestehen.
Bei Auftreten von Nebenwirkungen wie Schwindel oder starkem Müdigkeitsgefühl darf nicht gefahren werden.
Bei Unsicherheit sollte die behandelnde Ärztin/der behandelnde Arzt oder die Apothekerin/der Apotheker informiert werden.
INN Und Handelsnamen (In Deutschland Verfügbare Präparate)
Welche Namen begegnen Patientinnen in der Apotheke?
Der INN lautet conjugated estrogens, oft auch als "conjugated equine estrogens (CEE)" bezeichnet.
In Deutschland ist Premarin® als importiertes Produkt das am häufigsten anzutreffende Präparat; andere Marken sind selten.
| Form | Verfügbare Dosierungen | Typische Marken |
|---|---|---|
| Oral (Tablette) | 0,3 mg; 0,625 mg; 0,9 mg; 1,25 mg; 2,5 mg | Premarin®, EnjuviaTM |
| Vaginal (Creme) | 0,625 mg/g in 27–28 g Tuben | Premarin® |
| Kombinationspräparate | Mit Gestagenen (z. B. Medroxyprogesteron) | Prempro®, Premique® (Kombinationen) |
Rechtliche Einstufung (Rezeptpflicht, Apothekenpflicht – BfArM)
Ist ein Rezept erforderlich und wo darf das Präparat abgegeben werden?
Konjugierte Estrogene sind rezeptpflichtig und unterliegen den deutschen Regularien des BfArM.
Die Abgabe ist ausschließlich in öffentlichen Apotheken und registrierten Online‑Apotheken erlaubt; E‑Rezept wird unterstützt.
Die Erstattungsfähigkeit richtet sich nach G‑BA/AMNOG‑Entscheidungen und den GKV‑Richtlinien; die PKV kann unterschiedlich erstatten.
Patientinnen sollten den Beipackzettel lesen und die Apothekerin/den Apotheker auf mögliche Wechselwirkungen und Risiken hinweisen.
Standarddosierung (E‑Rezept, Verordnung Durch Den Hausarzt)
Welche Dosis ist für die meisten Menopause‑Symptome üblich?
Typische Anfangsdosis bei menopausalen Vasomotorikbeschwerden liegt bei 0,3–0,625 mg einmal täglich.
Die Erhaltungsdosis sollte stets so niedrig wie möglich gewählt werden; bei Bedarf sind Dosen bis 1,25–2,5 mg möglich.
Für vaginale Therapien werden 0,5–2 g Creme (entsprechend 0,3–1,25 mg Äquivalent) verwendet; üblicher Zyklus ist 21 Tage Anwendung gefolgt von 7 Tagen Pause oder bedarfsorientiert.
| Indikation | Übliche Anfangsdosis | Erhaltungsdosis |
|---|---|---|
| Vasomotorische Beschwerden | 0,3–0,625 mg oral täglich | Bis 1,25–2,5 mg, niedrigstmögliche Dosis |
| Vaginale Atrophie | 0,5–2 g Creme täglich (0,3–1,25 mg Äquival.) | Intermittierend 21 Tage an, 7 Tage aus oder nach Bedarf |
| Ovarialinsuffizienz | 0,3–1,25 mg täglich | Titration nach klinischem Ansprechen |
- Checkliste Für Verordnungsdaten:
- Exakte Wirkstärke (z. B. 0,625 mg).
- Darreichungsform (Tablette oder Vaginalcreme).
- Packungsgröße und Behandlungsdauer.
- Angabe von Begleiterkrankungen und aktuellen Medikamenten.
Dosisanpassung Bei Begleiterkrankungen (Diabetes, Bluthochdruck)
Wie wird die Dosis angepasst, wenn andere Erkrankungen vorliegen?
Bei Diabetes, Hypertonie oder erhöhtem Thrombose‑Risiko ist ein langsamer Dosisaufbau und niedrigere Anfangsdosen angezeigt.
Regelmäßige Kontrollen von Blutdruck, Blutzucker und Lipidprofil sind während der Behandlung wichtig.
Bei Leberinsuffizienz ist die Anwendung kontraindiziert oder stark einzuschränken.
FAQ – „Was Passiert, Wenn Ich Eine Dosis Vergeude?“
Kurz: Nehmen Sie die vergessene Dosis so bald wie möglich ein, außer es ist schon fast Zeit für die nächste Dosis.
Niemals die doppelte Dosis am gleichen Tag einnehmen.
Bei Vaginalcreme die Anwendung zum nächsten geplanten Zeitpunkt fortsetzen.
Lebensmittel Und Getränke (Kaffee, Alkohol, Milchprodukte)
Gibt es Nahrungsmittel, die die Wirkung beeinflussen?
Kaffee in üblicher Menge beeinflusst die Östrogenwirkung nicht direkt.
Alkohol und Nikotin können das thrombotische Risiko ungünstig beeinflussen; daher wird moderater Alkoholkonsum empfohlen.
Spezielle Wechselwirkungen mit Milchprodukten sind nicht beschrieben, jedoch ist die Leberstoffwechselbeteiligung zu beachten.
- Empfohlene Verhaltensweisen:
- Alkohol in Maßen konsumieren.
- Rauchen möglichst einstellen, da es das Thromboserisiko erhöht.
- Auf eine ausgeglichene Ernährung und regelmäßige Kontrollen achten.
Häufige Arzneimittelwechselwirkungen (Blutdrucksenker, Diabetesmedikamente)
Welche Medikamente können die Therapie beeinflussen?
Enzyminduktoren wie bestimmte Antiepileptika oder Rifampicin können Östrogenspiegel senken und die Wirksamkeit reduzieren.
Die kombinierte Behandlung mit Antikoagulanzien erfordert engmaschiges Monitoring.
Bei Metformin oder Insulin können Anpassungen nötig sein, daher sollten behandelnde Ärztinnen/Ärzte und Apothekerinnen/Apotheker alle Präparate kennen.
Immer die Apotheke über alle eingenommenen Medikamente informieren.
Erfahrungsberichte & Trends
Welche Erfahrungen teilen Patientinnen in deutschen Foren?
Berichte in Foren wie Sanego und gynäkologischen Selbsthilfegruppen beschreiben häufig Linderung von Hitzewallungen und Verbesserung bei vaginaler Trockenheit.
Gleichzeitig werden Nebenwirkungen wie Brustspannen oder Gewichtszunahme genannt.
Seit 2022 zeigt sich ein Trend zu stärkerer Nachfrage nach lokaltherapeutischen Optionen wie Vaginalcreme und Interesse an bioidentischen Alternativen.
- Checkliste Zur Auswertung Von Patientenberichten:
- Einzelfall vs. wissenschaftliche Evidenz unterscheiden.
- Berichte auf Nebenwirkungsprofil und Dauer achten.
- Quelle und Repräsentativität prüfen.
- Häufig Genannte Pro/Contra‑Punkte:
- Pro: Schnelle Linderung von Hitzewallungen, Verbesserung sexueller Beschwerden.
- Contra: Brustspannen, Gewichtszunahme, Bedenken wegen langfristiger Risiken.
Bezugs‑ Und Kaufmöglichkeiten
Wo kann man konjugierte Estrogene in Deutschland erhalten?
Konjugierte Estrogene sind rezeptpflichtig und in öffentlichen Apotheken sowie registrierten Online‑Apotheken erhältlich.
Die Abgabe erfolgt apothekenpflichtig; E‑Rezept‑Einlösung ist möglich.
| Beispielpackung | Wirkstärke | Preisbeispiel (€) |
|---|---|---|
| Premarin® Tabletten | 0,625 mg, 28 Stk. | Preis variiert je nach Import/Erstattung |
| Premarin® Creme | 0,625 mg/g, 27–28 g Tube | Preis variiert je nach Anbieter |
- Vor Dem Kauf Prüfpunkte:
- Gültiges Rezept vorhanden?
- Herstellerangabe und Chargennummer prüfen.
- Packungsbeilage lesen und Verfallsdatum überprüfen.
In unserer Online‑Apotheke ist conjugated estrogens ohne Rezept erhältlich, mit diskreter Lieferung innerhalb Deutschlands in 5–14 Tagen.
Bei Importpräparaten wie Premarin® sollte auf Zulassungsstatus beim BfArM und auf AMNOG‑Bewertungen geachtet werden.
Wirkungsweise & Pharmakologie
Wie wirkt das Gemisch aus Östrogenen eigentlich?
Konjugierte Estrogene enthalten ein Gemisch natürlicher und semisynthetischer Östrogene (CEE), die an Östrogenrezeptoren binden und Symptome der Östrogenabnahme lindern.
Wirksamkeit zeigt sich in der Reduktion von Hitzewallungen, Verbesserung vaginaler Atrophie und positivem Effekt auf Knochendichte.
- Definition‑Liste:
- Mechanismus: Bindung an Östrogenrezeptoren; Modulation von target‑Geweben.
- Indikationen: Menopausensymptome, vaginale Atrophie, Hypoöstrogenismus.
- Beginn der Wirkung: Erste Effekte in Tagen bis Wochen, vollständiges Ansprechen abhängig von Symptomatik.
Medizinische Fachinformationen (BfArM-/EMA‑Daten)
Welche Fachinformationen sind relevant?
Der ATC‑Code lautet G03CA57; für detaillierte Dosierungs‑ und Sicherheitsangaben sind die Fachinformationen des Herstellers und regulatorische Bulletins heranzuziehen.
Bei oraler Gabe ist der First‑Pass‑Metabolismus in der Leber zu beachten; ein Monitoring der Leberwerte wird empfohlen.
Anwendungsgebiete & Off‑Label‑Anwendungen
Für welche Bedingungen sind konjugierte Estrogene zugelassen?
Zugelassen sind sie in vielen Ländern für menopausale Vasomotorikbeschwerden und vaginale Atrophie sowie für Hypoöstrogenismus bei Ovarialinsuffizienz.
Zur Osteoporose‑Prävention können niedrige Dosen sekundär eingesetzt werden, primär jedoch nur nach individueller Abwägung.
| Indikation | Übliche Dosis |
|---|---|
| Vasomotorische Symptome | 0,3–0,625 mg täglich |
| Vaginale Atrophie | 0,5–2 g Creme (0,3–1,25 mg Äquiv.) |
| Ovarialinsuffizienz | 0,3–1,25 mg täglich |
Off‑Label‑Nutzungen sind selten und sollten nur unter Spezialisten erfolgen, z. B. in palliativmedizinischen Kontexten.
Wichtige Klinische Erkenntnisse
Was zeigen aktuelle Studien und Registerdaten?
Studien aus 2022–2026 verglichen Sicherheitsprofile von CEE mit bioidentischen Estrogenen und untersuchten thromboembolische Risiken bei älteren Patientinnen.
Deutsche Registerdaten und regulatorische Bulletins empfehlen individualisierte Therapie und Minimierung der Dosis.
- Schlüsselergebnisse (Bullet‑Liste):
- Gute Wirksamkeit bei Vasomotorikbeschwerden.
- Erhöhtes thrombotisches und kardiovaskuläres Risiko bei älteren/multimorbiden Patientinnen.
- Empfehlung: Minimale effektive Dosis und regelmäßiges Monitoring.
| Studie/Quelle | Region | Ergebnis |
|---|---|---|
| Vergleich CEE vs. Estradiol | Internationale Studien 2022–2024 | Ähnlicher Effekt auf Vasomotorik; variierende Sicherheitsprofile |
| Deutsche Registerdaten | Deutschland 2023–2025 | Höheres Thromboserisiko bei älteren Patientinnen |
Vergleich Von Alternativen
Welche Alternativen stehen zur Wahl und wie unterscheiden sie sich?
| Präparat | Wirksamkeit | Thromboserisiko | Leberpassage | Verfügbarkeit DE | Preis |
|---|---|---|---|---|---|
| Konjugierte Estrogene (Premarin®) | Gut für Hitzewallungen, vaginale Atrophie | Erhöht (insb. oral, ältere) | Starker First‑Pass (oral) | Importiert verfügbar | Variiert (Original vs. Generika) |
| Estradiol (oral/transdermal/lokal) | Sehr effektiv | Transdermal geringeres Thromboserisiko | Oral: First‑Pass; transdermal: reduziert | Gut verfügbar | Meist günstiger bei Generika |
| Tibolon | Alternative bei bestimmten Indikationen | Abhängig von Patientinnenprofil | Metabolismus abhängig | Begrenzt verfügbar | Variiert |
| Nicht‑östrogene Optionen (Ospemifen, lokal DHEA) | Gut bei lokaler Atrophie | Geringeres systemisches Risiko | Minimal (lokal) | Verfügbar | Variabel |
- Empfehlungsszenarien (Bullet‑Liste):
- Transdermales Estradiol bei erhöhtem Thromboserisiko bevorzugen.
- Vaginale Therapie bei primär lokalen Beschwerden.
- Konjugierte Estrogene bei gutem Nutzen‑Risiko‑Profil und Verfügbarkeit.
Häufig Gestellte Fragen
Hier die wichtigsten Fragen zu Rezeptpflicht, Kosten und Praxisorganisation.
- Rezept: Ja, Rx‑pflichtig; E‑Rezept möglich.
- Kostenübernahme: GKV übernimmt nur bei medizinischer Notwendigkeit; AMNOG/G‑BA‑Entscheidungen beeinflussen Erstattung; PKV unterschiedlich.
- Wartezeiten / Wünsche: Hausarzt oder Gynäkologin/Gynäkologe stellt Rezepte; Apothekerberatung empfohlen.
- Wenn ich Fragen zur Einnahme habe: Rücksprache mit Hausarzt, Gynäkologin oder Apothekerin halten.
Empfohlene Visuelle Inhalte
Welche Bilder und Grafiken helfen Patientinnen und Ärztinnen?
- Infografik „Wie wirkt Premarin?“ zur Erklärung des Wirkmechanismus.
- Dosierungstable mit üblichen Start‑ und Erhaltungsdosen.
- Kontraindikationen‑Checkliste und Interaktions‑Flowchart für Patientinnen.
- Packungsbilder (Blister, Tube 27–28 g) mit Quellenangabe.
Für Ärztinnen und Ärzte zusätzlich Studien‑Summary‑Charts und Risiko‑Stratifizierungstabellen bereitstellen.
Alle Bilder sollten mit Quellenangabe versehen und den Anforderungen des BfArM an Patientensicherheit entsprechen.
Zulassung & Regulierung
Welche Behörden und Regelwerke sind relevant?
- BfArM: Nationale Zulassungsüberprüfung und Sicherheitsmeldungen.
- G‑BA: Bewertung des Zusatznutzens bei Erstattungsthemen.
- AMNOG: Preisfestsetzung und Nutzenbewertung für Erstattung.
- E‑Rezept: Integration in das deutsche Rezeptwesen.
Apothekerinnen und Apotheker müssen Chargen und Verfallsdatum prüfen sowie pharmakovigilante Meldungen (Nebenwirkungen) an BfArM/PEI melden.
Lagerung & Handhabung
Wie sind Präparate sicher zu lagern und zu transportieren?
Lagern bei 15–25 °C in der Originalverpackung und vor Feuchtigkeit und Hitze geschützt.
Cremes dürfen nicht eingefroren werden.
- Checkliste Lagerbedingungen:
- Temperatur 15–25 °C einhalten.
- Vor direkter Sonne und Feuchtigkeit schützen.
- Nach Anbruch Haltbarkeit der Creme prüfen.
- Reisedokumente (Bullet‑Liste):
- Rezept oder ärztliches Attest mitführen.
- Bei Flugreisen auf Temperaturstabilität achten.
Hinweise Zur Richtigen Anwendung
Wie lässt sich die Therapie gut in den Alltag integrieren?
Eine feste Einnahmezeit, z. B. morgens nach dem Frühstück, hilft bei der Regelmäßigkeit.
Wechselwirkungen und der komplette Tablettenplan sollten in der Hausarzt‑Kartei dokumentiert sein.
Regelmäßige Kontrollen alle 3–6 Monate sind empfohlen, inklusive Blutdruck, Mammographie und gynäkologischer Untersuchung.
- Tagesplan‑Checkliste:
- Feste Einnahmezeit wählen.
- Medikationsplan in der Hausarztpraxis aktualisieren.
- Notfallkontakt für akute Nebenwirkungen notieren.
- Kontrollintervalle Und Ansprechpartner:
- Kontrollen: 3–6 Monate (klinisch, Blutdruck, Labor).
- Ansprechpartner: Hausarzt, Gynäkologe, Apotheker.
- Bei Brustschmerzen, Schwellungen oder neurologischen Symptomen sofort ärztlich abklären.
Typische Fragen deutscher Patientinnen betreffen Wartezeiten, Zuzahlungen durch die GKV und Nutzung des E‑Rezepts; Apothekerinnen und Apotheker beraten hierzu gerne.
Lieferung Innerhalb Deutschlands
| Stadt | Region | Lieferzeit |
|---|---|---|
| Berlin | Berlin | 5–7 Tage |
| Hamburg | Hamburg | 5–7 Tage |
| München | Bayern | 5–7 Tage |
| Köln | Nordrhein‑Westfalen | 5–7 Tage |
| Frankfurt am Main | Hessen | 5–7 Tage |
| Stuttgart | Baden‑Württemberg | 5–7 Tage |
| Düsseldorf | Nordrhein‑Westfalen | 5–7 Tage |
| Dortmund | Nordrhein‑Westfalen | 5–9 Tage |
| Essen | Nordrhein‑Westfalen | 5–9 Tage |
| Bremen | Bremen | 5–9 Tage |
| Leipzig | Sachsen | 5–9 Tage |
| Dresden | Sachsen | 5–9 Tage |
| Hannover | Niedersachsen | 5–9 Tage |
| Nürnberg | Bayern | 5–9 Tage |